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Presse

Herzlich willkommen in unserem Pressebereich! Hier stellen wir medienrelevante Informationen und honorarfreie Bilder zu unserem Festival OSTEN bereit, die im Kontext der Berichterstattung und bei Nennung des Copyrights gerne genutzt werden dürfen. Das Fotomaterial wird stetig erweitert.

Ansprechpartnerin für die Aufnahme in unseren Presseverteiler, weiteres Pressematerial, Interviewwünsche und Fragen ist:

Daniela Schulze
presse@osten-festival.de

Über digitale Belegexemplare an diese E-Mailadresse freuen wir uns.

Pressemitteilungen

Festival-Premiere erfolgreich abgeschlossen

Bitterfeld-Wolfen, 20.07.2022 – Mit dem Film-Highlight „Sehnsucht nach Bitterfeld“ und einem gemeinsamen Brunch mit Verlosungsaktion hat der Kulturpark e.V. die Premiere des Festivals OSTEN am 17. Juli feierlich beendet und eine positive Bilanz gezogen. 5.000 Besucher:innen haben die Chance genutzt, das Gebäude und die Stadt Bitterfeld-Wolfen während des Festivals aus künstlerischer Perspektive (neu) zu entdecken.

Vom 1. bis 17. Juli haben sich Künstler:innen und die Stadtgesellschaft am Kulturpalast Bitterfeld-Wolfen zusammengefunden, um sich in mehr als 70 künstlerischen Produktionen und Projekten mit den Veränderungen in der Region auseinanderzusetzen und über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ins Gespräch zu kommen. Am vergangenen, dritten und letzten Festival-Wochenende erwartete die Besucher:innen wieder ein vielseitiges Programm aus Theater, Musik, Workshops, Ausflügen, Gesprächen und vielem mehr. Zu den Highlights zählte das Theaterstück MINING STORIES (15. und 16. Juli), ein Gastspiel der belgischen Theatermacher:innen Silke Huysmans und Hannes Dereere über eine Bergbau-Tragödie in Brasilien und die Frage nach der Ausbeutung der Natur. Am 15. Juli rückte der poetische Spielfilm NEUBAU (15. Juli) über eine queere Liebe in der Provinz die existenziellen Fragen ‘Wo will ich leben und wie?’ in den Mittelpunkt. Auf große Resonanz ist die Bitterfelder Premiere des Dokumentarfilms SEHNSUCHT NACH BITTERFELD (16. Juli) gestoßen: 1990 gedreht, gibt der Film Stimmen und Stimmungen der letzten Monate der DDR und des ersten Jahres der Deutschen Einheit wider. Auf viele Besucher:innen wirkte die Vorführung wie eine Zeitkapsel, die geöffnet wurde, und hat große Emotionen freigesetzt. Besonders deutlich und sichtbar wurde dies auch im Anschlussgespräch: Die Filmemacher Ralf Höpfner und Thomas Freundner sowie Kathrin Freundner haben die Ereignisse im Film und die Entwicklungen in der Region seither, gemeinsam mit zwei ihrer Protagonist:innen von damals, dem Bitterfelder André Scheinhardt und seiner Tochter Nadja Riedel, Revue passieren lassen. Hier hat das Festival besonders eindrücklich das erreicht, was sich die Macher:innen gewünscht haben: einen Ort schaffen, an dem Erinnern möglich ist, genauso wie der Blick in die Zukunft. Mit einem gemeinsamen Brunch für alle Beteiligten und Besucher:innen hat sich das Festival am Sonntag, 17. Juli, für dieses Jahr aus Bitterfeld-Wolfen verabschiedet. Eine große Verlosung der Schubkarren und anderer Festival-Gegenstände hat dazu eingeladen, sich einen Teil des Festivals mit nach Hause zu nehmen und somit nachhaltig etwas vom Festival und seiner Idee zu bewahren. Die Wimpelketten, die die Besucher:innen gebastelt haben, werden dem Stadtteil Reuden für ein Fest im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt, die Wimpel-Anlage wird an die Kindertagesstätte „Pusteblume” in Wolfen übergeben. Kürzlich hat der Oberbürgermeister von Bitterfeld-Wolfen, Armin Schenk, bestätigt, dass die 18 Hörstationen zum Audiowalk SCHICHTEN / SHIFTS an ihrem Platz bleiben dürfen und Interessierte langfristig eingeladen sind, mehr über die Arbeitserfahrungen der Menschen in Braunkohlebergbau und Chemieindustrie zu erfahren.

5.000 Besucher:innen von nah und fern

An den drei Juli-Wochenenden haben rund 5.000 Menschen das Festival besucht, mit Schubkarren die Ausstellung im Kulturpalast erkundet und an den zahlreichen Veranstaltungen und Ausflügen teilgenommen. Dass dabei so viele unterschiedliche Menschen zusammen gekommen sind, freut die Festivalmacher:innen besonders. Ludwig Haugk, Teil der Künstlerischen Leitung: „Wir sind sehr glücklich mit diesem Festival. Und das liegt nicht nur daran, dass ganz viele von den Kunstprojekten so gut gelungen sind und organisatorisch alles so gut geklappt hat, sondern vor allem daran, dass sich das Publikum so gut gemischt hat. Aus Bitterfelder:innen und Wolfener:innen auf der einen Seite und Menschen, die von außerhalb hierher gekommen sind auf der anderen Seite. Manche sind spontan einfach noch geblieben, weil sie gemerkt haben, sie können hier ganz viel entdecken. Und das war für uns die größte Freude.“ Etwa 60 Prozent der Besucher:innen stammten aus der Region, 40 sind aus Metropolen wie Berlin, Leipzig oder Halle angereist.

Highlights und Premieren an den ersten beiden Festival-Wochenenden

Am ersten Juli-Wochenende ist das Festival mit einem Willkommensprogramm gestartet: Bei einer feierlichen Eröffnung haben sich einige der künstlerischen Festivalprojekte vorgestellt und die Besucher:innen in Gruppen Fragen zu ihrem Bild vom Osten beantwortet, die anschließend, während eines Konzerts des Künstlers Robert Lippok, live abgetippt und auf einen Bildschirm projiziert wurden. Zu den Highlights zählte außerdem die Premiere der politischen Recherche-Revue BITTER FIELDS des performance-Kollektivs les dramaturx zum Zusammenhang von Klimawandel und dem Erstarken der politischen Rechten. Ab Herbst ist das Stück im Theater Magdeburg zu sehen. Am zweiten Wochenende durften sich die Besucher:innen gleich auf zwei Premieren freuen: Mit BACH IN BITTERFELD (7., 8. und 9. Juli), einer Kooperation der Köthener Bachfesttage, des Köthener Schlossbund und von Studierenden der Staatlichen Musikhochschule Trossingen, fand ein spektakuläres Klangereignis im Wasserzentrum Bitterfeld statt. Bei der Performance WERKSORCHESTER (8. und 10. Juli) von Ari Benjamin Meyers haben Musikschüler:innen und Laien aus Bitterfeld-Wolfen erstmals auf die Bühne des Kulturpalastes gebracht, was sie ein Jahr lang gemeinsam gelernt haben. Auf große Begeisterung ist auch die Öffnung des alten Kinos in Wolfen gestoßen: eine Gruppe von Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle hat aus noch vorhandenem Material Installationen, Projektionen und Klangprojekte in dem ehemaligen Lichtspielhaus entstehen lassen. Seit 2009 ist das Kino in der Freiherr-von-Stein-Straße geschlossen.

Festival für alle und den ganzen Tag

Die ganze Festivalzeit über hatten Besucher:innen die Möglichkeit, Kunstwerke über Bitterfeld und Wolfen im Kulturpalast zu besichtigen, mit Schubkarren, die an den Aufbau des Gebäudes erinnern. Die Idee und das Konzept für den Parcours und das Atelier für gegenseitiges Interesse, das zum Zusammenkommen und Verweilen im Festivalzentrum einlud, stammen von dem Architektenkollektiv raumlaborberlin und wurde gemeinsam mit Partnern aus der Region umgesetzt. Dazu Aljoscha Begrich, Teil der Künstlerischen Leitung: „Wir freuen uns, dass wir mithilfe von raumlaborberlin, lfm2 und la relève den Platz um den Kulturpalast neu beleben und zu einem Ereignisort machen konnten. Das war ganz entscheidend dafür, den Zugang zum Gebäude und seiner Geschichte spielerisch für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Alter und Bildungsgrad zu öffnen.“

Verschiedene Formate vom täglichen Morning Club an der Goitzsche bis zur abendlichen Frage des Tages brachten viele unterschiedliche Menschen zusammen und setzten die Gedanken des Festivals für gegenseitiges Interesse in die Tat um. Egal ob beim Synchronschwimmen, Sandburg bauen oder Diskussionen über Sprache, ländlichen Raum oder die internationalen Perspektiven auf den Osten: immer ging es um die Begegnung mit neuen Perspektiven und neuen Menschen. Auch bei den Ausflügen gemeinsam mit Künstler:innen und lokalen Expert:innen hatten Zuschauer:innen die Gelegenheit, die Besonderheiten der Gegend und ihrer Menschen kennen zu lernen.

Großer Dank an mehr als beteiligte 60 Künstler:innen, 150 Studierende und fast 30 Kulturinstitutionen sowie Förderer

Das Festival-Team dankt allen Kreativen und Künstler:innen, Partnern und Förderern, allen technischen und sonstigen Dienstleistern und all den ehrenamtlich helfenden Köpfen und Händen sehr herzlich. „OSTEN ist ein Netzwerk-Festival. Es lebt davon, dass wir mit anderen Akteuren hier in der Region, in Bitterfeld-Wolfen, zusammenarbeiten“, so Christine Leyerle, Teil der Künstlerischen Leitung. „Wir wünschen uns, dass diese vielen Kontakte bleiben und in Zukunft weiter ausgebaut werden.“

An der Erstauflage haben sich mehr als 60 Künstler:innen und 150 Studierende sowie ein breites Netzwerk aus fast 30 Kulturinstitutionen beteiligt. Dazu gehörten: Akademie der Künste, Anhaltisches Theater Dessau, Bauhaus-Universität Weimar, Bernhard-Franke-Förderverein e. V., Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Ferropolis, Galerie am Ratswall, Goethe-Institut Ukraine, GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Hochschule Anhalt, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Industrie- und Filmmuseum Wolfen, Kreismuseum Bitterfeld, Kulturbahnhof Tannepöls, Kulturpalast Bitterfeld, Kulturpark e.V., Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Köthener Bachfesttage, Köthener Schlossbund, Mehr­Generationen­Haus Bitterfeld-Wolfen, Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ Bitterfeld-Wolfen, Schauspiel Leipzig, Staatliche Hochschule für Musik Trossingen, Stiftung Bauhaus Dessau, Theater Magdeburg, Umwelt­bundesamt, Werkleitz Gesellschaft e.V., Umwelt­bundesamt, Werkleitz Gesellschaft e.V.

Gefördert wird OSTEN von der Kulturstiftung des Bundes (gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien), dem Land Sachsen-Anhalt, der Bundeszentrale für politische Bildung, LOTTO Sachsen-Anhalt, der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Bitterfeld-Wolfen „Stadt mit Courage leben!“ aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Zu den Sponsoren zählen der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, die Kulturpalast GmbH, das Autohaus Grimm, der Baumarkt Thomas Philipps in Bitterfeld und der Rotary Club Bitterfeld-Wolfen. Unterstützt wird das Festival von der Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Website www.osten-festival.de wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Neustart Kultur, die Kulturstiftung der Länder und die Kultur.Gemeinschaften.

Ausblick auf das kommende Jahr

Die erfolgreiche Premiere ist eine gute Grundlage für eine Fortsetzung in den kommenden Jahren: „Nach dem großen Zuspruch für das Festival und auch den vielen Fragen, die angerissen und aufgerissen wurden, wollen wir unbedingt weitermachen“, so Ludwig Haugk, Teil der Künstlerischen Leitung. Der Kulturpalast Bitterfeld-Wolfen werde dabei immer ein wichtiger Bezugspunkt sein, das Festival könne aber auch an anderen Orten in Bitterfeld-Wolfen stattfinden: „Wir denken das Festival als Ort der Kunst, der beweglich sein kann. Wir sind nicht gebunden an einen Ort, sondern können ihn immer wieder neu erfinden.“

Die Förderanträge für eine Fortsetzung sind gestellt. Wenn die Förderentscheidungen eine Veranstaltung im nächsten Jahr möglich machen, wird diese jedoch aufgrund des kürzeren Planungsvorlaufs kleiner werden als das Festival in diesem Jahr.

Über das Festival

Vom 1. bis 17. Juli hat das Festival OSTEN den vielschichtigen, gesellschaftlichen und ökologischen Wandel seit der Wiedervereinigung am Beispiel der Stadt Bitterfeld-Wolfen erforscht. Die Organisator:innen haben sich zum Ziel gemacht, mithilfe der Kunst den Austausch über Geschichte und Gegenwart der Region zu ermöglichen, Begegnungen zu schaffen und etwas aufzubauen, wo die Grunderfahrung seit der Wiedervereinigung die des Rückbaus und der Schließung von Kultur ist.

Das Festival sollte dazu anregen, Bitterfeld und „den Osten“ mit anderen Augen zu sehen. Es richtete sich an die Menschen aus Bitterfeld-Wolfen, indem es den geliebten Kulturpalast reaktiviert hat und ungewöhnliche Zugänge zur Stadt geschaffen hat. Die Macher:innen wollten aber auch Menschen von außerhalb mit Kunst in die Region locken und auf das Besondere dieser Landschaft und ihrer Geschichte aufmerksam machen.

OSTEN versteht sich als Textmarker und Verstärker der Bewegungsenergie einer Region im Umbruch. Das Festival ist eine Idee des Kulturpark e.V., der Träger und Veranstalter ist. Der Verein engagiert sich für den Aufbau und die Vernetzung kultureller Strukturen im Osten Deutschlands. Die Vorstandsmitglieder Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk sind die Künstlerische Leitung des Festivals.

Die Organisator:innen haben das Festival in diesem Jahr dem Kulturpalast-Eigentümer Matthias Goßler gewidmet, einem Wegbereiter, Unterstützer und Freund, der im Juni bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen ist. Er hatte den Kulturpalast in einer spektakulären Initiative vor dem Abriss bewahrt.

Wir bitten um die redaktionelle Verwendung der Meldung. Melden Sie sich gerne per E-Mail an presse@osten-festival.de für unseren Presseverteiler an.

Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Kulturpark e.V.
Platz der Deutschen Einheit 4a
06792 Sandersdorf-Brehna

Ansprechpartnerin
Daniela Schulze
Tel.: 0157-50664893
E-Mail: presse@osten-festival.de

WELCOME TO BITTERFELD! Festival OSTEN startet am 1. Juli

Festival-Premiere OSTEN widmet sich dem Wandel in Ostdeutschland ab 1. Juli mit vielseitigem Programm aus Theater, Filmen, Konzerten, Workshops, Gesprächen uvm.

Bitterfeld-Wolfen, 29.06.2022 – Kunst im Kulturpalast Bitterfeld: Der Kulturpalast Bitterfeld öffnet vom 1. bis 17. Juli wieder seine Türen. Mit mehr als 70 Produktionen und Projekten bringt das Festival OSTEN viele Künstler:innen und künstlerischen Nachwuchs nach Bitterfeld-Wolfen. Am 1. Juli wird das Festival eröffnet. Die Organisator:innen widmen das Festival Matthias Goßler, der bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen ist. Er hatte den Kulturpalast in einer spektakulären Initiative vor dem Abriss bewahrt.

„Ohne Matthias Goßler wäre dieses Festival nicht möglich gewesen, er hat uns mit seinem Vertrauen und seinem Mut inspiriert und motiviert. Deshalb widmen wir ihm das Festival“, sagen Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk. Am 1. Juli werden die drei Künstlerischen Leiter:innen die Besucher:innen des Kunst-Festivals OSTEN um 15 Uhr gemeinsam mit dem  Oberbürgermeister der Stadt Bitterfeld-Wolfen Armin Schenk vor dem Kulturpalast willkommen heißen und das Festival eröffnen. Das Herzstück des Festivals, der Parcours durch den Kulturpalast, wird in Bewegung gesetzt: Mit Schubkarren, die an den Aufbau des Gebäudes in den Fünfzigerjahren erinnern, können Besucher:innen Kunstwerke bestaunen. Vor Ort sein werden auch die Künstler:innen, die mehrere Monate lang intensiv an ihren Projekten zu Bitterfeld und Wolfen gearbeitet haben. So hat sich der international bekannte Fotograf und Filmemacher Tobias Zielony bspw. mit den Geschichten der Arbeiterinnen der ehemaligen Filmfabrik in Wolfen beschäftigt und die aus der Region stammende Malerin Julia Schmidt, gemeinsam mit dem Fotografen Arthur Zalewski, ein Bildarchiv aus Fotografien und Kunstwerken über die Region zusammengestellt.

Von 19 bis 21 Uhr erwartet Festival-Beteiligte und Gäste die feierliche Eröffnungsveranstaltung WELCOME TO BITTERFELD auf der Bühne im Kulturpalast mit einem vielseitigen Programm aus Redebeiträgen besonderer Festival-Unterstützer, der Vorstellung einiger künstlerischer Festivalprojekte und weiteren Überraschungen. Auch zwischen den beiden Höhepunkten 15 und 19 Uhr dürfen sich Besucher:innen auf interessante Veranstaltungen, wie einen Ausflug in die Industriefolgelandschaft mit der Fotografin Franziska Klose oder eine Gruppenfoto-Performance mit dem ukrainischen Regisseur Dima Levytskyi, freuen. Ausklingen wird der Abend im ERFRISCHUNGSRAUM 2, einer Bar-Architektur von Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, die an die ehemalige Bar im Keller des Kulturpalastes erinnert. 

Programmhighlights: Vom Klangspektakel im Wasserzentrum bis zur Bitterfelder Premiere eines hier gedrehten Wendefilms aus 1992

Zu den Highlights am ersten Festivalwochenende gehören außerdem der Zeichen-Workshop BITTERFELDER HOF zu Möbeln aus der Nachwendezeit mit Installationskünstlerin und Shootingstar der jungen Kunstszene Henrike Naumann, ein Konzert der hochkarätigen Bigband Brigade Futur III gemeinsam mit der Spielvereinigung Süd (2. Juli) und die aktivistische Recherche-Revue BITTER FIELDS des Performance-Kollektivs les dramaturx zum Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und dem Erstarken der politischen Rechten (3. Juli).

Weitere Programmhighlights sind das spektakuläre Klangereignis BACH IN BITTERFELD (7., 8. und 9. Juli) im Wasserzentrum Bitterfeld, eine Kooperation der Köthener Bachfesttage, des Köthener Schlossbundes und von Studierenden der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, die Ergebnis-Präsentation des viertägigen Workshops MUND-STÜCK (7. Juli) des Performance-Künstlers Ant Hampton, gemeinsam mit Menschen aus Bitterfeld-Wolfen und die Performance WERKSORCHESTER des New Yorker Komponist und Dirigent Ari Benjamin Meyers mit der Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ Bitterfeld-Wolfen und Laien aus Bitterfeld-Wolfen (8. und 10. Juli), in Anlehnung an das historische Arbeiter-Sinfonie-Orchester im Kulturpalast. Die Festivalbesucher:innen des dritten Wochenendes erwartet das Theaterstück MINING STORIES (15. und 16. Juli) über eine Bergbau-Tragödie in Brasilien und ihre globalen Folgen. Zu den Highlights gehören außerdem der Film NEUBAU (15. Juli) über eine queere Liebe in der Provinz und die Sehnsucht nach der Großstadt sowie die Bitterfelder Premiere des Films SEHNSUCHT NACH BITTERFELD aus dem Jahr 1992 über die letzten Monate der DDR und das erste Jahr der Deutschen Einheit in Bitterfeld sowie das anschließende Gespräch mit den Filmemachern Thomas Freundner und Ralf Höpfner und Beteiligten. 

An jedem Festivaltag: Aktivitäten am Goitzschesee, Ausflüge an Industrieorte und abendliche Gesprächsrunden

Das Festival soll Lust machen, Bitterfeld und den Osten mit anderen Augen zu sehen. Es richtet sich an die Menschen aus Bitterfeld-Wolfen, indem es den geliebten Kulturpalast reaktiviert und ungewöhnliche Zugänge zur Stadt schafft. Die Macher:innen wollen aber auch Menschen von außerhalb mit Kunst in die Region locken und auf das Besondere dieser Landschaft und ihrer Geschichte aufmerksam machen. Deshalb ist das Festival als ganztägiges Programm angelegt. An jedem der Festivaltage gibt es die Möglichkeit mit einem MORNING CLUB den Tag zu beginnen, auf AUSFLÜGEN mit Künstler:innen und Ortsansässigen die Gegend zu erkunden und gemeinsam mit Künstler:innen und Expert:innen über die FRAGE DES TAGES zu debattieren. So können Besucher:innen bereits 10 Uhr morgens mit der Kostümbildnerin Ulrike Gutbrod (2. Juli) im Goitzschesee Synchronschwimmen, beim AUSFLUG mit der Fotografin Isa Rosenberger und der Schulleiterin Bärbel Lischetzki (8. Juli) mehr über das Denkmal der Chemiearbeiterin vor dem Rathaus erfahren oder mit der aus Zwickau stammenden Künstlerin Henrike Naumann, dem polnischen Theaterregisseur Pawel Paszta, Hannah Brennhäußer vom Goethe-Institut Ukraine und anderen (3. Juli) darüber diskutieren, was die Menschen in den ehemaligen Ostblockstaaten verbindet und was sie trennt.

Auch Installationen im öffentlichen Raum und Audio-Walks sind neben ihren inhaltlichen Schwerpunkten Anlässe, die Stadt Bitterfeld-Wolfen und ihre Landschaft (neu) zu entdecken. Eine Ausstellung im Kreismuseum Bitterfeld verknüpft eine Pflanzensammlung mit Debatten über Naturschutz und Umweltbewusstsein. Es lohnt sich, Zeit mitzubringen. Programmdetails sowie eine Vielzahl von inhaltlichen Hintergrund-Informationen finden Sie im Kalender der Festival-Website.

Mehr als 60 Künstler:innen, 150 Studierende und fast 30 Kulturinstitutionen

An der Erstauflage des Festivals an mehreren Spielorten beteiligen sich mehr als 60 Künstler:innen und 150 Studierende sowie ein breites Netzwerk mit fast 30 Kulturinstitutionen. Dazu gehören: Akademie der Künste, Anhaltisches Theater Dessau, Bauhaus-Universität Weimar, Bernhard-Franke-Förderverein e. V., Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Ferropolis, Galerie am Ratswall, Goethe-Institut Ukraine, GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Hochschule Anhalt, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Industrie- und Filmmuseum Wolfen, Kreismuseum Bitterfeld, Kulturbahnhof Tannepöls, Kulturpalast Bitterfeld, Kulturpark e.V., Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Köthener Bachfesttage, Köthener Schlossbund, Mehr­Generationen­Haus Bitterfeld-Wolfen, Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ Bitterfeld-Wolfen, Schauspiel Leipzig, Staatliche Hochschule für Musik Trossingen, Stiftung Bauhaus Dessau, Theater Magdeburg, Umwelt­bundesamt, Werkleitz Gesellschaft e.V.

Festival als Verstärker der Bewegungsenergie einer Region im Umbruch

OSTEN ist ein Festival für Kunst und gegenseitiges Interesse, das den vielschichtigen, gesellschaftlichen und ökologischen Wandel seit der Wiedervereinigung am Beispiel der Stadt Bitterfeld-Wolfen erforscht. Wie kaum eine andere Stadt steht Bitterfeld-Wolfen, einst bezeichnet als “dreckigste Stadt Europas”, heute Vorbild für ökologische Sanierung, für Veränderung. Mithilfe der Kunst will das Festival den Austausch über Geschichte und Gegenwart ermöglichen, Begegnungen schaffen und etwas aufbauen, wo die Grunderfahrung seit der Wiedervereinigung die des Rückbaus und der Schließung von Kultur ist. OSTEN versteht sich als Textmarker und Verstärker der Bewegungsenergie einer Region im Umbruch. Das Festival ist eine Idee des Kulturpark e.V., der Träger und Veranstalter ist. Der Verein engagiert sich für den Aufbau und die Vernetzung kultureller Strukturen im Osten Deutschlands. Die Vorstandsmitglieder Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk sind die Künstlerische Leitung des Festivals.

Gefördert wird OSTEN von der Kulturstiftung des Bundes (gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien), dem Land Sachsen-Anhalt, der Bundeszentrale für politische Bildung, LOTTO Sachsen-Anhalt, der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Bitterfeld-Wolfen „Stadt mit Courage leben!“ aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Zu den Sponsoren zählen der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, die Kulturpalast GmbH, das Autohaus Grimm, der Baumarkt Thomas Philipps in Bitterfeld und der Rotary Club Bitterfeld-Wolfen. Unterstützt wird das Festival von der Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Website www.osten-festival.de wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Neustart Kultur, die Kulturstiftung der Länder und die Kultur.Gemeinschaften.

Viele Veranstaltungen kostenfrei, Tickets online und am Kulturpalast

Tickets für Theaterstücke, Filme und Workshops können auf www.osten-festival.de über unseren Kalender bei der jeweiligen Veranstaltung, direkt über unseren Ticketanbieter Love your Artist und während des Festivalzeitraums vom 1. bis 17. Juli im Festivalzentrum am Kulturpalast erworben werden (Donnerstag und Freitag  15 – 23 Uhr, Samstag 10 – 24 Uhr, Sonntag 10 – 22 Uhr). Ein Großteil der Veranstaltungen kann kostenfrei besucht werden.

Wir bitten um die redaktionelle Verwendung der Meldung und die Aufnahme des Festivals in Ihre Veranstaltungskalender. Melden Sie sich gerne per E-Mail an presse@osten-festival.de für unseren Presseverteiler an. Über das Akkreditierungsformular im Pressebereich der Festival-Website können Sie sich für die Ticket-Veranstaltungen des Festivals akkreditieren.

Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Kulturpark e.V.
Platz der Deutschen Einheit 4a
06792 Sandersdorf-Brehna

Ansprechpartnerin:
Daniela Schulze
Tel.: 0157-50664893
E-Mail: presse@osten-festival.de 

Einladung zur Festival-Eröffnung am 1. Juli 2022

Bitterfeld-Wolfen, 15.06.2022

Sehr geehrte Medienvertreter:innen,

nach sieben Jahren Schließung und einem abgewendeten Abrissantrag öffnet der Kulturpalast Bitterfeld wieder seine Türen: Vom 1. bis 17. Juli erforscht und feiert das Festival OSTEN in Bitterfeld-Wolfen in mehr als 70 Programmpunkten den „Osten“ als Landschaft der Veränderungen für Menschen, Natur und Zusammenleben. Ein besonderer Fokus liegt auf der Geschichte der Arbeit und den Spuren, die diese Geschichte in die Landschaft gezeichnet hat. Am 1. Juli wird das Festival feierlich mit einem Festakt eröffnet.

Wir laden Sie ganz herzlich ein zu:

Exklusiver Medien-Rundgang mit der
Künstlerischen Festivalleitung
am 1. Juli 2022, 14 Uhr

Festival-Eröffnung
15 Uhr

Eröffnungsveranstaltung
WELCOME TO BITTERFELD
19 – 21 Uhr

Ort: Festivalzentrum am Kulturpalast Bitterfeld,
Parsevalstraße 2A, 06749 Bitterfeld-Wolfen

Was Sie erwartet:
Beim exklusiven Medien-Rundgang führt Sie unsere Künstlerische Festivalleitung, Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk, durch das Festivalzentrum und zeigt Ihnen den Parcours im Kulturpalast: mit Schubkarren, die an den Aufbau des Gebäudes in den Fünfzigerjahren erinnern, können die Festival-Besucher:innen Kunstwerke von Künstler:innen bestaunen, die sich in den letzten Monaten intensiv mit Bitterfeld und Wolfen auseinandergesetzt haben.

Zur Festival-Eröffnung, 15 Uhr, erwarten Sie die offiziellen Ansprachen unserer Künstlerischen Festivalleitung, Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk, und des Oberbürgermeisters der Stadt Bitterfeld-Wolfen Armin Schenk vor dem Kulturpalast. Der Schubkarren-Parcours durch den Kulturpalast wird symbolisch mit der ersten Schubkarre eröffnet. Danach haben Sie die Möglichkeit, den Parcours selbst mit einer Schubkarre zu begehen und die Ausstellung in Anwesenheit der Künstler:innen (u. a. der international erfolgreiche Fotograf und Filmemacher Tobias Zielony und die aus Wolfen stammende Künstlerin Julia Schmidt) und Beteiligten (darunter Auszubildende des Bildungszentrums, Berufsschüler:innen sowie mehrere Schulen) zu besichtigen. Anschließend gibt es ein kleines Get Together.

Zur Eröffnungsveranstaltung WELCOME TO BITTERFELD, 19 – 21 Uhr, auf der Bühne des Kulturpalastes begrüßen wir sämtliche Festival-Beteiligte und Gäste. Hier erwartet Sie ein Programm aus Redebeiträgen besonderer Festival-Unterstützer, der Vorstellung einiger künstlerischer Festival-Projekte und weiteren Überraschungen. Ausklingen wird der Abend im ERFRISCHUNGSRAUM 2, einer Bar-Architektur von Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, die an die ehemalige Bar im Keller des Kulturpalastes erinnert.

Auch zwischen diesen beiden Höhepunkten dürfen Sie sich auf interessante Veranstaltungen, wie einen Ausflug in die Industriefolgelandschaft mit der Fotografin Franziska Klose oder eine Gruppenfoto-Performance mit dem ukrainischen Regisseurs Dima Levytski, freuen. Das detaillierte Programm finden Sie im Kalender auf unserer Website.

Bitte teilen Sie uns über das angehängte Formular bis Mittwoch, 29. Juni, per Mail an presse@osten-festival.de mit, ob wir Sie begrüßen dürfen. Medienvertreter:innen (mit entsprechendem Nachweis/Auftrag) erhalten für die Eröffnungsveranstaltung zwei Eintrittskarten und pro Ticket-Veranstaltung unseres Festivals je nach Verfügbarkeit.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf: https://osten-festival.de/besuch/tickets/

Wenn Sie bereits Interviewwünsche mit den Anwesenden haben, wäre es großartig, wenn Sie dies vorher anmelden könnten, damit wir die Gespräche besser koordinieren können.

Melden Sie sich gern bei Fragen.

Mit besten Grüßen

Kulturpark e.V.
Platz der Deutschen Einheit 4a
06792 Sandersdorf-Brehna

Ansprechpartnerin:
Daniela Schulze
Tel.: 0157-50664893
E-Mail: daniela.schulze@kultur-park.de

Einladung zu den Aufbauarbeiten am 24. Juni 2022

Bitterfeld-Wolfen, 13.06.2022

Sehr geehrte Medienvertreter:innen,

nach sieben Jahren Schließung und einem abgewendeten Abrissantrag öffnet der Kulturpalast Bitterfeld wieder seine Türen. In wenigen Wochen startet hier erstmals das Festival OSTEN (1. bis 17. Juli), mit mehr als 70 Programmpunkten. Der Platz um den Kulturpalast verwandelt sich dafür auch räumlich in einen außergewöhnlichen Ort: Das bei der Biennale Architettura 2021 ausgezeichnete Architekturbüro raumlabor berlin entwickelt gemeinsam mit Partnern aus der Region mit dem „Atelier für gegenseitiges Interesse“ ein Festivalzentrum, das zum Entdecken und Verweilen einlädt.

Das Herz des Festivalzentrums wird der Schubkarren-Parcours: Auf einer definierten Route mit unterschiedlichen Mitmachformaten wandern die Besucher:innen durch den Kulturpalast, an Werken von Künstler:innen entlang, die sich in den letzten Monaten intensiv mit Bitterfeld und Wolfen auseinandergesetzt haben. Der Clou: sie haben aufwendig gestaltete Schubkarren dabei, die an den Aufbau des Kulturpalastes in den Fünfzigerjahren erinnern sollen. Der Weg in den Kulturpalast erfolgt von der Seite und durchs Fenster in das Gebäude. Die Rampe hierfür ist integriert in das Atelier, einem luftigen offenen Raum, der multifunktional genutzt werden kann: als Bühne für Performances, als kleine Agora für Gespräche und als Raum für Begegnung und Austausch. Hier befindet sich auch die Bar.

Wir möchten Ihnen gern einen Einblick in die Aufbauarbeiten des Festivalzentrums geben und laden Sie herzlich ein zum

Festival-Aufbau am Kulturpalast
am Freitag, 24. Juni 2022, 11:00 Uhr

mit anschließender Möglichkeit zu Interviews
(ab 11:30 Uhr)

Adresse: Kulturpalast Bitterfeld,
Parsevalstraße 2A, 06749 Bitterfeld-Wolfen

Die künstlerische Festival-Leitung, Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk, stellt gemeinsam mit Bauleiter Jan Schlake Idee und Konzept des Festivalzentrums vor. Vor Ort sein wird auch Kunstlehrer Christian Doil mit seiner Klasse von der Berufsbildenden Schule Anhalt-Bitterfeld (BBS): die Schüler:innen haben die Schubkarren für den Parcours gestaltet.

Bitte teilen Sie uns bis Mittwoch, 22. Juni per Mail an presse@osten-festival.de mit, ob wir Sie begrüßen dürfen und für welches Medium Sie berichten. Wenn Sie Interviewwünsche haben, wäre es großartig, wenn Sie dies vorher anmelden könnten, damit wir die Gespräche besser koordinieren können. Melden Sie sich auch gern bei Fragen.

Programm jetzt als E-Paper

Einen Überblick über das Festival-Programm mit vielen Zusatzinformationen gibt ab sofort auch das E-Paper der Programmzeitung.

 

Pressemappe zur Programm-Pressekonferenz vom 5. Mai 2022

PDF-Download: Pressemappe

Fotos zur Programm-Pressekonferenz lassen wir Ihnen gerne auf Anfrage zukommen.

Programm-Release & Ticketstart

Das Kunst-Festival OSTEN lädt zu einem vielfältigen Programm mit mehr als 70 Produktionen und Projekten nach Bitterfeld ein und startet den Kartenvorverkauf.

Bitterfeld, 5.05.2022 – Mit großer Vorfreude hat die Künstlerische Leitung des Festivals OSTEN, Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk, das Programm aus Theater, Musik, Film, Workshops, Gesprächen, Exkursionen und Installationen in einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Vom 1. bis 17. Juli erforscht und feiert das Festival für Kunst und gegenseitiges Interesse im und um den Kulturpalast in Bitterfeld den „Osten“ als Landschaft der Veränderungen für Menschen, Natur und Zusammenleben. Ein besonderer Fokus liegt auf der Geschichte der Arbeit und den Spuren, die diese Geschichte in die Landschaft gezeichnet hat. 

Der Platz um den Kulturpalast verwandelt sich in einen außergewöhnlichen Ort: Das bei der Biennale Architettura 2021 ausgezeichnete Architekturbüro raumlabor berlin entwickelt, gemeinsam mit Partnern aus der Region, mit dem „Atelier für gegenseitiges Interesse“ ein Festivalzentrum. Der Kulturpalast selbst kann über einen Parcours, der mit Schubkarren an den Aufbau des Kulturpalastes erinnert, aus einer ungewöhnlichen Perspektive erkundet werden. 

Mit dem „Bitterfelder Weg“ wurde im Kulturpalast Bitterfeld Geschichte geschrieben. Das Festival nimmt von der Idee aus den 50er Jahren, die Kunst und Arbeit näher zusammenbringen sollte, vor allem den Gedanken der Begegnung auf. Ein Projekt, das exemplarisch dafür steht, ist das WERKSORCHESTER des New-Yorker Komponisten und Dirigenten Ari Benjamin Meyers, das an das ehemalige Arbeiter-Sinfonie-Orchester im Kulturpalast anknüpft. Erwachsene ohne Vorkenntnisse treffen auf Schüler:innen der Musikschule Bitterfeld, die ihre Lehrer:innen werden. 

Verbunden mit der Geschichte des „Bitterfelder Wegs“ ist auch die international gefeierte Installationskünstlerin Henrike Naumann. Ihr Großvater, der Maler Karl Heinz Jakob, leitete den Zeichenzirkel eines Volkseigenen Betriebs in Zwickau. Henrike Naumann möchte zum Festival nun einen eigenen Zeichenzirkel leiten. Doch statt Werktätigen bei der Arbeit wird bei ihr Mobiliar aus den 90ern im Fokus stehen, als Symbol von politischen Umbrüchen und persönlicher Erfahrung.

Die persönliche Erfahrung steht ebenfalls im Mittelpunkt der Installation BLACKBOX WOLFEN von Tobias Zielony. Der bekannte Fotograf und Filmemacher sammelt Bilder und Stimmen von ehemaligen Beschäftigten der Agfa- und späteren Orwo-Filmfabrik in Wolfen. Für sein Kunstprojekt möchte Tobias Zielony ein fiktionales Archiv auf einem Archivfilm belichten, der bis zu 1000 Jahre überdauert und von der Geschichte des Films in Wolfen erzählt. Die Arbeit ist eine Kooperation mit dem Industrie- und Filmmuseum Wolfen und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und wird den ganzen Festivalzeitraum lang zu sehen sein.

Mit dem ehemaligen Haftarbeitslager in Bitterfeld setzt sich die Künstlerin Alison Shea von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle in ihrem Kunstprojekt GRASNARBE auseinander. Hier waren hunderte Häftlinge untergebracht, die in den Braunkohlekombinaten und Chemiebetrieben der Region Zwangsarbeit verrichteten. Insgesamt fünf Studiengänge der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle arbeiten seit dem Wintersemester 2020/21 in Seminaren und Projekten am Festival. Hinzu kommen Kooperationen mit der Hochschule Anhalt, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Bauhaus-Universität Weimar und der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen. Die Förderung des künstlerischen Nachwuchses ist ein besonderes Anliegen des Festivals.

Das Festival fragt auch nach den verbindenden und trennenden Erfahrungen von Menschen aus postsozialistischen Gesellschaften. Eine transnationale Perspektive nimmt hier zum Beispiel das Projekt COLLECTIVE PHOTO des ukrainischen Theaterregisseurs Dima Levytskyi ein. Da er selbst nicht vor Ort sein kann, plant er aus der Distanz eine Gruppenfoto-Performance, als Geste der Einheit und als Geste der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.

Den Abschluss des Festivals stellt die Bitterfelder Premiere des Dokumentarfilms SEHNSUCHT NACH BITTERFELD (1992) dar. Die Filmemacher Ralf Höpfner und Thomas Freundner zeigen darin die letzten Monate der DDR und das erste Jahr der Deutschen Einheit in Bitterfeld. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Gespräch mit einigen der Menschen aus dem Film. Wie werden sie an diese Zeit zurückdenken, mehr als 30 Jahre nach der Entstehung?

Besondere Formate laden dazu ein, das Festivalgelände und darüber hinaus auch Bitterfeld und Wolfen zu entdecken. Besucher:innen erwarten unterhaltsame Treffen mit Künstler:innen am Strand des Goitzschesees, WorkshopsAusflüge an interessante Orte der Bitterfelder Industriegeschichte und -gegenwart und Gespräche zu einer Frage des Tages. Auf dem Festivalgelände wird es einen Gemeinschaftsgarten geben und viel zu sehen, sowie die Möglichkeit, bei Kaffee, Kuchen oder Kaltgetränken über früher und die Zukunft ins Gespräch zu kommen. Am zweiten Festival-Wochenende gibt es ein Programm speziell für Kinder und Familien. Es lohnt sich, Zeit mitzubringen. Das detaillierte Programm finden Sie auf unserer Festival-Website www.osten-festival.de

OSTEN ist eine Idee des Kulturpark e.V. Der Verein ist Träger und Veranstalter des Festivals. Er engagiert sich für den Aufbau und die Vernetzung kultureller Strukturen im Osten Deutschlands. Die Vorstandsmitglieder Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk sind die Künstlerische Leitung des Festivals.

Hinter dem Festival steht ein breites Netzwerk aus regionalen und überregionalen Kulturinstitutionen: Akademie der Künste Berlin, Anhaltisches Theater Dessau, Bauhaus-Universität Weimar, Bernhard-Franke-Förderverein e. V., Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Ferropolis, Galerie am Ratswall Bitterfeld, Hochschule Anhalt, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Industrie- und Filmmuseum Wolfen, Kreismuseum Bitterfeld, Kulturbahnhof Tannepöls, Kulturpalast Bitterfeld, Kunsthalle Baden-Baden, Köthener Bachfesttage, Köthener Schlossbund, MehrGenerationenHaus Bitterfeld-Wolfen, Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ Bitterfeld, Schauspiel Leipzig, Staatliche Hochschule für Musik Trossingen, Staatsschauspiel Dresden, Stiftung Bauhaus Dessau, Theater Magdeburg, Umweltbundesamt, Werkleitz Gesellschaft e.V. 

OSTEN wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Bundeszentrale für politische Bildung, LOTTO Sachsen-Anhalt, der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Bitterfeld-Wolfen „Stadt mit Courage leben!“ aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Zu den Sponsoren zählen der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, die Kulturpalast GmbH, das Autohaus Grimm und der Baumarkt Thomas Philipps in Bitterfeld. Unterstützt wird das Festival von der Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Website www.osten-festival.de wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Neustart Kultur, die Kulturstiftung der Länder und die Kultur.Gemeinschaften.

Tickets für Theaterstücke und Filme können auf www.osten-festival.de erworben werden sowie ab Donnerstag, dem 12. Mai in der Stadt- und Tourismusinformation der Stadt Bitterfeld-Wolfen. Viele Veranstaltungen sind kostenfrei.

Wir bitten um redaktionelle Verwendung der Meldung und die Aufnahme des Festivals in Ihre Veranstaltungskalender. Melden Sie sich gerne per E-Mail an presse@osten-festival.de für unseren Presseverteiler an. 

Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Einladung zur Programm-Pressekonferenz am 5. Mai 2022

Bitterfeld-Wolfen, 26.04.2022

Programmveröffentlichung und Start des Kartenvorverkaufs

Sehr geehrte Medievertreter:innen,

vom 1. bis 17. Juli findet am Kulturpalast in Bitterfeld erstmals das Festival OSTEN statt. Das Festival erforscht den gesellschaftlichen und ökologischen Wandel, der sich seit der Wiedervereinigung vollzogen hat, künstlerisch am Beispiel der Stadt Bitterfeld-Wolfen und fragt danach, was „Osten“ heute bedeutet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Geschichte der Arbeit und den Spuren, die diese Geschichte in die Landschaft gezeichnet hat. Diese Spuren sind auf dem Festivalgelände in Bitterfeld-Wolfen deutlich sichtbar. ­Anhand von Theater, Musik, Workshops, Gesprächen und Exkursionen will das Festival von Arbeit, Wandel, Umbruch und ­Zukunft erzählen.

Wir freuen uns sehr, Ihnen das künstlerische Programm für unser Festival OSTEN zu präsentieren und für Ihre Fragen zur Verfügung zu stehen.

Sehr herzlich laden wir Sie ein zur

Programm-Pressekonferenz
am Donnerstag, 5. Mai 2022, 11:00 Uhr

mit anschließender Möglichkeit für Interviews (ab 11:45 Uhr)
sowie einer Führung durch den Kulturpalast (ab 12:00 Uhr).

Adresse: Kulturpalast Bitterfeld, Kleiner Saal, Parsevalstraße 2A, 06749 Bitterfeld-Wolfen

Unsere künstlerische Leitung, Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk, stellt Idee und Konzeption des Festivals sowie besondere Programm-Akzente vor. Anschließend geben die Künstler:innen Caroline Ektander und Alison Shea Einblick in ihre Festival-Projekte.

Caroline Ektander verfolgt gemeinsam mit Stephan Thierbach in dem Projekt DER SCHWEISS DER ERDE die Strategie einer „erweiterten Altlastensanierung“. Ein mehrstufiger Prozess, in dem Erdproben zu einem „Parfüm“ destilliert werden, soll einen Erfahrungs- und Wissensaustausch mit Bitterfelder:innen und Wolfener:innen initiieren und einen sozialen Heilungsprozess anregen. Das Projekt wird mittels eines Tandemstipendiums realisiert, das wir gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) und der Stiftung Bauhaus Dessau vergeben haben.

Alison Shea von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle setzt sich in ihrem Kunstprojekt GRASNARBE mit dem ehemaligen Haftarbeitslager in Bitterfeld auseinander. Hier waren fast dreißig Jahre lang hunderte Häftlinge untergebracht, die in den Braunkohlekombinaten und Chemiebetrieben der Region Zwangsarbeit verrichteten. Insgesamt fünf Studiengänge der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle arbeiten seit dem Wintersemester 2020/21 in Seminaren und Projekten am Festival.

Im Anschluss an die Projektpräsentationen gibt es Zeit für Fragen und Interviews sowie ab 12:00 Uhr eine kurze Führung durch den Kulturpalast, in der wir aufzeigen, wie sich die Räumlichkeiten für das Festival verändern und Kulturpalast-Inhaber Matthias Gossler von seinen Sanierungsplänen erzählt.

Bitte teilen Sie uns bis 3. Mai per Mail an presse@osten-festival.de mit, ob wir Sie begrüßen dürfen, wie wir Sie am besten erreichen und für welches Medium Sie berichten. Es wäre großartig, wenn Sie Interviewwünsche vorab anmelden könnten, damit wir die Gespräche besser koordinieren können, und auch, ob Sie an dem Angebot einer Führung durch den Kulturpalast interessiert sind.

Eine Pressemappe erhalten Sie vor Ort. Honorarfreie Fotos stehen Ihnen in unserem Pressebereich auf www.osten-festival.de zur Verfügung.

Melden Sie sich gern bei Fragen.

Mit besten Grüßen,

Kulturpark e.V.
Platz der Deutschen Einheit 4a
06792 Sandersdorf-Brehna

Ansprechpartnerin
Daniela Schulze
Tel.: 0157-50664893
E-Mail: presse@osten-festival.de

DIE LANDSCHAFT ALS ORT DER TRANSFORMATION: Künstler:innen für Tandemstipendium sind ausgewählt

Die Stipendiat:innen für das Tandemstipendium „Die Landschaft als Ort der Transformation“ von Umweltbundesamt (UBA), Stiftung Bauhaus Dessau und Kulturpark e.V. im Rahmen des Festivals OSTEN stehen fest: Die Jury hat Antonia Grohmann, Caroline Ektander und Stephan Thierbach sowie das Kollektiv Urbane Dermatologie aus insgesamt 98 Bewerbungen ausgewählt. Die Künstler:innen werden während ihres zweimonatigen Aufenthalts gemeinsam mit Fachleuten des UBA und Zeitzeug:innen aus Bitterfeld-Wolfen Projekte erarbeiten. Ihre Ergebnisse präsentieren sie auf dem Festival OSTEN, das vom 01. bis zum 17. Juli 2022 in Bitterfeld-Wolfen stattfindet.

In Bitterfeld-Wolfen lässt sich der Wandel einer Region beispielhaft ablesen. Diese Prozesse von Industrialisierung, politischem Systemwechsel, ökonomischem Umbruch und ökologischer Sanierung hat Spuren hinterlassen – bei den Menschen wie auch in der Landschaft. Wie lassen sich diese Transformationsvorgänge, die die biografische, politische und ökologische Landschaft komplett verändert haben, erfahrbar machen? Was berichten sie über die Zukunft? Und welche Zukunftsentwürfe lassen sich anhand dieser Topografie imaginieren? Mit diesen Fragen werden sich die Projekte des Tandemstipendiums beschäftigen.

Die Projekte

Im Zentrum von Antonia Grohmanns Projekt „Die Landschaft als Geflecht von Transformationen“ steht die Untersuchung des komplexen Beziehungsgeflechts von Mensch und Biosphäre in Form einer künstlerischen Feldforschung der drei Tagebaugruben vor Ort. Dabei sollen neben lokalen Zeitzeugen insbesondere nicht-menschliche Akteure, d.h. Tiere, Pflanzen, Schadstoffe Gehör finden und „ihre Fähigkeiten der Anpassung, Kooperation, Solidarität, des Reflektierens, des Lernens und des Widerstandes“ befragt werden.

Caroline Ektander und Stephan Thierbach verfolgen in ihrem Projekt „Der Schweiß der Erde“ die Strategie einer „erweiterten Altlastensanierung“. Ein mehrstufiger Prozess, in dem Erdproben zu einem „Parfüm“ destilliert werden, soll einen Erfahrungs- und Wissensaustausch mit Ortsansässigen initiieren und einen sozialen Heilungsprozess anregen.

Das Kollektiv Urbane Dermatologie bezeichnet sich selbst als „Feldforscher:innen der phänomenologischen Zeichnung, der kriminalistischen Bioarchäologie und der Kulturwissenschaften“. In dem Projekt „Resonanz der Oberflächen“ wollen sie aus drei verschiedenen Forschungsrichtungen – Biologie, Zeichnung, Kulturwissenschaft – die Landschaft als biologisches und kulturgeschichtlich aufgeladenes Gefüge sicht- und vor allem hörbar machen.

Die Tandempartner:innen

Vonseiten des UBA beteiligen sich mit Jan Koschorreck und Ina Fettig zwei Expert:innen, die in der Umweltprobenbank des Bundes arbeiten, sowie mit Birgitt Heinicke eine ehemalige Mitarbeiterin des UBA, die selbst aus Wolfen stammt.

Die Jury

Die Jury zur Auswahl der Stipendiat:innen setzte sich zusammen aus Ursula Ströbele (Kunsthistorikerin, Zentralinstitut für Kunstgeschichte), Peggy Buth (Professorin für Fotografie an der Kunsthochschule Kassel), Burghard Duhm (Stiftung Bauhaus Dessau), Ludwig Haugk (Kulturpark e.V.) und Fotini Mavromati (UBA).

Das Stipendium

Im Rahmen der Kooperation stellt das UBA neben der Verknüpfung zu den Tandempartner:innen ein Stipendium für zwei Monate zur Verfügung. Die Stiftung Bauhaus Dessau ermöglicht den Stipendiat:innen Unterkunft im Ateliergebäude und einen Arbeitsraum sowie die Nutzung der Bibliothek. Der Kulturpark e.V. betreut die Stipendiat:innen inhaltlich und gewährleistet die Präsentation der Arbeiten im Festival OSTEN.

Das Festival

Das neue Festival OSTEN in Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) bringt im Juli 2022 zeitgenössische Positionen aus Bildender Kunst, Theater und künstlerischer Forschung zusammen. Hintergrund des Festivals, das vom Kulturpark e.V. organisiert wird, ist die Idee, in einem Netzwerk aus Kulturinstitutionen, Künstler*innen und lokalen Akteur*innen an einem anderen Bild vom Osten Deutschlands zu arbeiten. Die Besonderheiten der Geschichte, der Landschaft und der sozialen Struktur im Osten werden zum Anlass, um Fragen zu reflektieren, die über das Lokale hinaus gehen.

Links

www.osten-festival.de
www.bauhaus-dessau.de
https://www.umweltbundesamt.de/das-uba/kunst-umwelt-startseite

Save the Date: OSTEN – Festival in Bitterfeld-Wolfen 2022

Bitterfeld-Wolfen, 29.03.2022 – Vom 1. bis 17. Juli findet am Kulturpalast in Bitterfeld erstmals das Festival OSTEN statt. OSTEN ist ein Festival für Kunst und gegenseitiges Interesse, das Begegnungen schaffen, Austausch ermöglichen und mit Theater, Musik, Workshops, Gesprächen und Exkursionen die Auseinandersetzung mit der besonderen Geschichte und Gegenwart Ostdeutschlands anregen möchte. Das Festival fragt danach, was „Osten“ heute bedeutet und erforscht den gesellschaftlichen und ökologischen Wandel, der sich seit der Wiedervereinigung vollzogen hat, am Beispiel der Stadt Bitterfeld-Wolfen. Wo, wenn nicht hier können Geschichten von Veränderung erzählt werden!

Am Festival beteiligen sich zahlreiche regional, national und international wirkende Künstler:innen. Dabei sind u.a. der Theater- und Opernregisseur Sebastian Baumgarten, Fotograf und Filmemacher Tobias Zielony, die Installationskünstlerin Henrike Naumann, das Künstler:innen-Duo Julia Schmidt und Arthur Zalewski, die Schriftstellerin Mely Kiyak („Frausein“), die sich in einer Lesung mit Eva Strittmatter beschäftigt, und der Künstler Manaf Halbouni, der mit seiner Installation aus Linienbussen vor der Frauenkirche in Dresden an die Straßenbarrikaden im umkämpften Damaskus erinnerte und damit national und international Aufmerksamkeit erregte. Gemeinsam mit den Menschen in Bitterfeld und Wolfen sollen Projekte entstehen, die den Austausch über Erfahrungen und Zukunftsentwürfe möglich machen.

Hinter dem Festival steht ein breites Netzwerk aus regionalen und überregionalen Kulturinstitutionen: Film- und Industriemuseum Wolfen,  Kreismuseum Bitterfeld, Galerie am Ratswall Bitterfeld, Musikschule „Gottfried Kirchhoff“ Bitterfeld, MehrGenerationenHaus Bitterfeld-Wolfen, Bachfest Köthen, Kulturbahnhof Tannepöls, Ferropolis, Anhaltisches Theater Dessau, Stiftung Bauhaus Dessau, Umweltbundesamt, Theater Magdeburg, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Hochschule für Gestaltung und Buchkunst Leipzig, Schauspiel Leipzig Residenz, Staatsschauspiel Dresden, Akademie der Künste und Kunsthalle Baden-Baden.

OSTEN ist eine Idee des Kulturpark e.V. Der Verein ist Träger und Veranstalter des Festivals. Er engagiert sich für den Aufbau und die Vernetzung kultureller Strukturen im Osten Deutschlands. Die Vorstandsmitglieder Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk sind die Künstlerische Leitung des Festivals.

Gefördert wird OSTEN von der Kulturstiftung des Bundes, der Bundeszentrale für politische Bildung, der LOTTO Sachsen-Anhalt, der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Bitterfeld-Wolfen „Stadt mit Courage leben!“ aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Zu den Sponsoren zählen der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, die Kulturpalast GmbH und das Autohaus Grimm in Bitterfeld. Unterstützt wird das Festival von der Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Website www.osten-festival.de wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Neustart Kultur, die Kulturstiftung der Länder und die Kultur.Gemeinschaften.

Die Programmveröffentlichung und den Start des Kartenvorverkaufs verkünden wir in einer Pressekonferenz am Donnerstag, 5. Mai 2022. Bitte merken Sie sich den Termin für 11 Uhr im Kulturpalast Bitterfeld (Parsevalstraße 2A, 06749 Bitterfeld-Wolfen) vor. Details schicken wir Ihnen rechtzeitig zu. 

Melden Sie sich gerne per E-Mail an daniela.schulze@kultur-park.de für unseren Presseverteiler an, um über Aktuelles informiert zu bleiben. Detaillierte Informationen finden Sie auch auf unserer Festival-Website www.osten-festival.de.

Wir bitten um redaktionelle Verwendung der Meldung und die Aufnahme des Festivals in Ihre Veranstaltungskalender. Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Kulturpark e.V.
Platz der Deutschen Einheit 4a
06792 Sandersdorf-Brehna

Ansprechpartnerin:
Daniela Schulze
Tel.: 0157-50664893
E-Mail: daniela.schulze@kultur-park.de

PM Save the Date_OSTEN Festival 1.-17. Juli 2022

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© Falk Wenzel
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An jedem Festivaltag widmet sich ein Gespräch der FRAGE DES TAGES. Im ATELIER FÜR GEGENSEITIGES INTERESSE kommen wir vor oder nach den Vorstellungen auf der Bühne zusammen und suchen den Austausch über das an dem jeweiligen Tag Erlebte zwischen Künstler:innen und Besucher:innen. © Falk Wenzel
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An jedem Festivaltag und zum Teil auch darüber hinaus bietet OSTEN die Möglichkeit, Bitterfeld-Wolfen neu zu entdecken. Bei den Audiowalks kann man über QR-Code verschiedene Formate über das eigene Mobiltelefon abrufen © Falk Wenzel
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Wiederbelegung des Kinos Wolfen © Falk Wenzel
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Wiederbelegung des Kinos Wolfen © Falk Wenzel
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Isa Rosenberger beim Ausflug gemeinsam mit ehemaligen Arbeiterinnen aus der Filmfabrik in Wolfen. Skulptur der Chemiearbeiterin vor der ehemaligen Zentrale von ORWO, heute Rathaus von Bitterfeld, 8.7.2022 © Falk Wenzel
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Isa Rosenberger beim Ausflug gemeinsam mit ehemaligen Arbeiterinnen aus der Filmfabrik in Wolfen. Skulptur der Chemiearbeiterin vor der ehemaligen Zentrale von ORWO, heute Rathaus von Bitterfeld, 8.7.2022 © Falk Wenzel
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Isa Rosenberger beim Ausflug gemeinsam mit ehemaligen Arbeiterinnen aus der Filmfabrik in Wolfen, 8.7.2022 © Falk Wenzel
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Im Werksorchester spielen ehemalige Mitglieder mit Schüler:innen der Musikschule Bitterfeld, 8.7.2022 © Falk Wenzel
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© Die Premiere des Werkorchesters im Kulturpalast am 8.7.22 war ausverkauft © Falk Wenzel
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Premiere des Konzertes des Werksorchesters. Für das Festival hat der New Yorker Komponist und Dirigent Ari Benjamin Meyers ein Konzept entwickelt, das assoziativ an die Idee des ehemaligen Arbeiter-Sinfonie-Orchesters anknüpft. © Falk Wenzel
Premiere des Konzertes des Werksorchesters. Für das Festival hat der New Yorker Komponist und Dirigent Ari Benjamin Meyers ein Konzept entwickelt, das assoziativ an die Idee des ehemaligen Arbeiter-Sinfonie-Orchesters anknüpft. © Falk Wenzel
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© Die Premiere des Werkorchesters im Kulturpalast am 8.7.22 war ausverkauft © Falk Wenzel
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Beim Morning Club, Cécile Belmont und ihre Buchstabenperformanc © Falk Wenzel
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Mit der Installation "Bildnerische Welten" zeigt Miriam Schmidt einige Bilder aus einer Vielzahl an Werken der Zirkelarbeit in Bitterfeld um Leiter wie Walter Dötsch, Bernhard Franke und Wolfgang Petrovsky © Falk Wenzel
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Am südlichen Stadtrand wurde 1961 das Haftarbeitslager Bitterfeld errichtet. Nach der Wende wurde ein Großteil der Gefängnisbauten abgerissen, heute ist dort nur noch eine Wiese. Alison Shea erinnert mit ihrem Projekt Grasnarbe daran. © Falk Wenzel
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Festival-Infostand © Johannes Stein
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© Folkert Uhde
Premiere der Live-Performance "Bach in Bittefeld" im Wasserspeicher – eine Installation als Klangerlebnis der Köthener Bachfesttage in Bitterfeld, 7.7.2022 © Folkert Uhde
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Bach in Bitterfeld © Johannes Stein
Premiere der Live-Performance "Bach in Bittefeld" im Wasserspeicher – eine Installation als Klangerlebnis der Köthener Bachfesttage in Bitterfeld, 7.7.2022 © Johannes Stein
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Bach in Bitterfeld © Johannes Stein
Premiere der Live-Performance "Bach in Bittefeld" im Wasserspeicher – eine Installation als Klangerlebnis der Köthener Bachfesttage in Bitterfeld, 7.7.2022 © Johannes Stein
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Bach in Bitterfeld © Johannes Stein
Premiere der Live-Performance "Bach in Bittefeld" im Wasserspeicher – eine Installation als Klangerlebnis der Köthener Bachfesttage in Bitterfeld, 7.7.2022 © Johannes Stein
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Die Installation "Nowhere is Home" des Künstlers Manaf Halbouni. Sie ist ein Zeichen für Verlust, aber auch für die Widerstandskraft der mehr als 50 Millionen Vertriebenen auf der Welt © Falk Wenzel
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Die Installation "Nowhere is Home" des Künstlers Manaf Halbouni. Sie ist ein Zeichen für Verlust, aber auch für die Widerstandskraft der mehr als 50 Millionen Vertriebenen auf der Welt © Falk Wenzel
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Manaf Halbounis Arbeit NOWHERE IS HOME ist ein Zeichen für Verlust, aber auch für die Widerstandskraft © Friederike Butter
Manaf Halbounis Arbeit NOWHERE IS HOME ist ein Zeichen für Verlust, aber auch für die Widerstandskraft der mehr als 50 Millionen Vertriebenen auf der Welt © Friederike Butter
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Kunstwelten: (Spiel die) Töne von Wolfen, Teil des Parcours. © Falk Wenzel
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"The Bitter Fields", Lynn Takeo Musiol und Christian Tschirner, als Les dramaturx beim OSTEN-Festivel © Falk Wenzel
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"The Bitter Fields", Lynn Takeo Musiol und Christian Tschirner, als Les dramaturx beim OSTEN-Festivel © Falk Wenzel
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"The Bitter Fields", Lynn Takeo Musiol und Christian Tschirner, als Les dramaturx beim OSTEN-Festivel © Felix Remme
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Lynn Takeo Musiol und Christian Tschirner / les dramaturx (Premiere im Programm am 3.7.) © Katrin Ribbe
Lynn Takeo Musiol und Christian Tschirner / les dramaturx (Premiere im Programm am 3.7.) © Katrin Ribbe
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Auftritt der Bigband Brigade Futur III & Spielvereinigung Süd am zweiten Festival-Tag © Friederike Butter
Auftritt der Bigband Brigade Futur III & Spielvereinigung Süd am zweiten Festival-Tag © Friederike Butter
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Auftritt der Bigband Brigade Futur III & Spielvereinigung Süd am zweiten Festival-Tag © Friederike Butter
Auftritt der Bigband Brigade Futur III & Spielvereinigung Süd am zweiten Festival-Tag © Friederike Butter
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Brigade Futur III (im Programm am 2.7.) © Brigade Futur III
Brigade Futur III (im Programm am 2.7.) © Brigade Futur III
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Konzert von Robert Lippok am Eröffnungsabend, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Konzert von Robert Lippok am Eröffnungsabend, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Konzert von Robert Lippok am Eröffnungsabend, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Konzert von Robert Lippok am Eröffnungsabend, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Aljoscha Bergrich am Eröffnungsabend, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Aljoscha Bergrich am Eröffnungsabend, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Teilnehmer des Schubkarren-Parcours, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Teilnehmer des Schubkarren-Parcours, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Teilnehmer, Projekt COLLECTIVE PHOTO von Dima Levytskyi, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Teilnehmer, Projekt COLLECTIVE PHOTO von Dima Levytskyi, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Die Schubkarren warten auf den Parcours, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Die Schubkarren warten auf den Parcours, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Der Bitterfelder Bürgermeister Armin Schenk eröffnet den Schubkarrenparcours, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Der Bitterfelder Bürgermeister Armin Schenk eröffnet den Schubkarrenparcours, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Der Bitterfelder Bürgermeister Armin Schenk eröffnet den Schubkarren-Parcours, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Der Bitterfelder Bürgermeister Armin Schenk eröffnet den Schubkarren-Parcours, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Ludwig Haugk, Christine Leyerle und Aljoscha Bergrich bei der Festival-Eröffnung, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Ludwig Haugk, Christine Leyerle und Aljoscha Bergrich bei der Festival-Eröffnung, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Ludwig Haugk und Christine Leyerle bei der Festival-Eröffnung, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Ludwig Haugk und Christine Leyerle bei der Festival-Eröffnung, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Aljosche Bergrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk eröffnen das Festival, 1.7.2022 © Falk Wenzel
Aljosche Bergrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk eröffnen das Festival, 1.7.2022 © Falk Wenzel
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Von Vereinen und Institutionen aus Bitterfeld-Wolfen bepflanzte Schubkarren für die Installation "Glückliche Gärten" von Ron Rosenberg. © Daniela Schulze
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Das "Atelier für gegenseitiges Interesse" im Festivalzentrum am Kulturpalast. © Daniela Schulze
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© Der Schubkarren-Parcours erinnert an die Fabrikarbeiter, die den Kulturpalast 1952 aufgebaut haben © Johannes Stein
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Schubkarren für den Parcours, die u.a. in Zusammenarbeit mit dem Berufsschulzentrum August von Parseval Bitterfeld-Wolfen gestaltet wurden. © Daniela Schulze
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Bild vom Aufbau des Parcours © Daniela Schulze
Die erste Schubkarre wird getestet © Daniela Schulze
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Der Kulturpalast mit roter Rampe, die im Festival für den Schubkarren-Parcours genutzt wird. © Daniela Schulze
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Kulturpalast im Festival-Look (c) Daniela Schulze
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Künstlerin Alison Shea von der Burg Giebichenstein Kunsthochsachule Halle stellt ihr Festival-Projekt vor. Programm-Pressekonferenz am 5. Mai 2022 im Kulturpalast Bitterfeld © Festival OSTEN-Eva Hüster
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Christine Leyerle, Teil der Künstlerischen Leitung, präsentiert die Umgestaltung des Kulturpalastes für das Festival. Programm-Pressekonferenz am 5. Mai 2022 im Kulturpalast Bitterfeld © Festival OSTEN-Eva Hüster
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Programm-Pressekonferenz am 5. Mai 2022 im Kulturpalast Bitterfeld © Festival OSTEN-Eva Hüster
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Programm-Pressekonferenz am 5. Mai 2022 im Kulturpalast Bitterfeld © Festival OSTEN-Eva Hüster
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Programm-Pressekonferenz am 5. Mai 2022 im Kulturpalast Bitterfeld © Festival OSTEN-Eva Hüster
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Die Künstlerische Festival-Leitung: Aljoscha Begrich, Ludwig Haugk, Christine Leyerle (v.l.n.r.). © Felix Abraham
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© Festival OSTEN/ Tobias Jakob & Torsten Illner
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Großer Saal im Kulturpalast. © Kulturpalast GmbH & Co.KG
Großer Saal im Kulturpalast. © Kulturpalast GmbH & Co.KG
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Großer Saal im Kulturpalast. © Kulturpalast GmbH & Co.KG
Großer Saal im Kulturpalast. © Kulturpalast GmbH & Co.KG
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Kulturpalast Bitterfeld-Wolfen. © Kulturpalast GmbH & Co.KG
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Die künschlerische Leitung des Festivals OSTEN, Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk, begrüßt die Besucher:innen zum Tag im Palast am 25. September 2021 vor dem Bitterfelder Kulturpalast.
Am 25. September 2021 hat der Bitterfelder Kulturpalast ein letztes Mal vor der Sanierung seine Türen geöffnet. Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk begrüßen die Besucher:innen. © Falk Wenzel
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Am 25. September 2021 hat der Bitterfelder Kulturpalast ein letztes Mal vor der Sanierung seine Türen geöffnet. © Falk Wenzel
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Etwa 800 Besucher:innen haben die Chance genutzt, den Bitterfelder Kulturpalast am 25. September 2021 ein letztes Mal vor der Sanierung zu besuchen. © Falk Wenzel
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Aljoscha Begrich, Christine Leyerle und Ludwig Haugk, künstlerische Leitung des Festivals OSTEN, stellen dieFestival-Pläne am 25. September 2021 im Kulturpalast vor. © Falk Wenzel
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Besucher:innen sehen sich Instrumente des ehemaligen Arbeiter-Sinfonie-Orchesters im Kulturpalast Bitterfeld an.
Das Festival-Projekt WERKSORCHESTER des New Yorker Komponisten und Dirigenten Ari Benjamin Meyers hat sich beim Tag im Palast am 25. September 2021 vorgestellt. © Falk Wenzel
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Menschen schreiben Festival-Postkarten im Kulturpalast
Mehr als 100 Festival-Postkarten, geschrieben von den Palast-Besucher:innen, haben wir am 25. September 2021 auf die Reise geschickt. © Falk Wenzel
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Mit der Installation "Bildnerische Welten" zeigt Miriam Schmidt einige Bilder aus einer Vielzahl an Werken der Zirkelarbeit in Bitterfeld um Leiter wie Walter Dötsch, Bernhard Franke und Wolfgang Petrovsky © Johannes Stein
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1.—17.
Juli
2022