2025 hat uns wieder gezeigt, wie lebendig OSTEN auch außerhalb der Festivalzeit sein kann. Im April haben wir uns mit zwei Radtouren zur Baukultur am Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt beteiligt. Dabei waren wir mit den Architektur- und Kunst-am-Bau-kennern Martin Maleschka und Sebastian Dämmler in Bitterfeld und Wolfen unterwegs.
Mit der Eröffnung unseres eigenen Büros sind wir nun jeden Donnerstag in Bitterfeld-Wolfen vor Ort und bilden einen Anlaufstelle für Interessierte und lokale Initiativen, um über das Festival und unser Engagement ins Gespräch zu kommen.
Mit OSTEN UNTER STROM haben wir vom 12. bis 14. September den Auftakt für das Festival 2026 gesetzt und gemeinsam mit vielen Menschen das leerstehende Kino in Wolfen für ein Wochenende wieder zum Leben erweckt. In Gesprächen, Filmen und Beteiligungsformaten entstand eine offene Atmosphäre, in der sich zahlreiche Besucher:innen austauschten.
Dieses Jahr haben wir außerdem ein Buch zum Festival herausgebracht! Es lädt zum Durchstreifen ein und ist ein gedruckter Versuch, die vielfältigen Orte, Produktionen, Verbindungen und Atmosphären des Festivals erfahrbar zu machen.
Im Oktober selbst auf einen Streifzug begeben und über das Goethe Institut in Nord-Mazedonien Projekte in Skopje und Prishtina besucht, die trotz schwieriger Bedingungen Kultur aus der Bevölkerung heraus gestalten, vergessene Räume beleben und die lokale Zivilgesellschaft dadurch stärken.
Und unter dem Titel “Aus gegebenem Anlass” gestalteten wir im November schließlich einen Abend beim Monologfestival Berlin.


