DEEN
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Festival
in Bitterfeld-
Wolfen
© Falk Wenzel
© Falk Wenzel
© Falk Wenzel

TYRANNOSAURUS REGINA

HANNSJANA

Die geschlossene Filmfabrik und die ausgestorbenen Dinosaurier waren Projektionsflächen für unsere Vorstellungen von vergangenen Zeiten. Heute existieren weder die Filmfabrik, die DDR noch Dinosaurier, aber eins haben sie gemeinsam: Ihre einstige Existenz ist immer noch deutlich spürbar und wirft bis heute Fragen auf. Wie wir das Leben vergangener Zeiten erinnern, ist geprägt durch die Geschichten, die wir darüber erzählen und die Bilder, die wir uns machen. Die Filmfabrik in Wolfen war einst der größte Frauenbetrieb der DDR. Im Rückblick wird diese gerne als feministischer Vorzeigebetrieb verklärt. Bei den Dinosauriern hingegen denken wir an vermeintlich männliche Eigenschaften: Größe, Stärke und Brutalität.  Mit ihrer Performance lud das Kollektiv hannsjana das Publikum ein, auf dem Gelände der ehemaligen Filmfabrik nach verschütteten, vergrabenen und überlagerten Erzählungen zu suchen. Sie fanden Spuren, die von weiblicher Arbeit, von Macht und von politischen Bewegungen erzählten. Dabei entdeckten sie einen besonderen Dinosaurier, der einer feministischen Rekonstruktion bedarf. Tyrannosaurus Rex ist tot. Lang lebe Tyrannosaurus Regina!

 

Von und mit hannsjana in Zusammenarbeit mit Judith Geffert, @nnast_antn und Àngela Ribera Adrover.

Interviewpartner:innen: Sandy Bieneck, Dr. Jessica Bock, Dr. Veronica Diez-Diaz, Dr. Alexis Dworsky, Andrea Franke, Edeltraut Höfer, Martina Römer, Markus Rönnike, Sandra Schubert und Christine Plohmann.

Sprecher:innen: Gisella Besch, Inga Dietrich, Thomas Mielmann, Vera Moré, Sevastyan Chrysander Baldur Schmidt.

Gast-Performer:innen: Anne Brüssau, Gerda Knoche, Isabelle Manhertz, Liesbeth Nenoff, Maike Respondek, Fiona Strauß Linedance-Gruppe des Vereins Frauen helfen Frauen e.V.

Kostüme in Kooperation mit dem Kostümkollektiv e.V. 

 

Eine Produktion von hannsjana, koproduziert von Festival OSTEN/Kulturpark e.V. und Stiftung Stadtkultur.

Tyrannosaurus Regina wird gefördert durch den Fonds Darstellende Künste.

 

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