Das hæßlig-magazin widmet sich einem Medium, dessen künstlerischer Wert oftmals unterschätzt wird: der Handyfotografie. In seiner dritten Ausgabe mit dem Titel Drüben zeigte es Handyfotos und Texte, die sich auf persönliche, politische und popkulturelle Weise mit der Nachwendezeit, der innerdeutschen Gegenwart und alten sowie neuen Erzählungen über Ost und West beschäftigen. Aus hunderten Einsendungen haben die Macher:innen das Magazins erstellt und beschreiben es als “Konglomerat aus ostigen Fotoschätzen, Wessi-Bashing, romantischer Verklärung und tristen Realitychecks”. Ihre “lückenhafte Bestandsaufnahme” von “Drüben” brachten die Magazin-Macher:innen Klara Prautzsch und Lennart Wandsleb ganz analog als Installation, aber auch als Magazin ins Kino Wolfen.
Konzept: Klara Prautzsch und Lennart Wandsleb
Grafik: Anna Stiglbrunner
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