Technik des Glücks
Früher gab es das Kraftwerk Zschornewitz. Tausende machten hier aus Kohle Strom. Wie die DDR verschwand auch das Kraftwerk und die Arbeit mit ihm. Es blieben die Amateurfilme der Kraftwerker. Ihr Filmmaterial zeigt persönliche, aber auch allgemein ostdeutsche Erfahrungen. Im Dialog mit diesem Filmmaterial sucht Technik des Glücks nach einer ausgelöschten Vergangenheit und dem Umgang mit einer fehlenden Zukunft. Der Dokumentarfilm stellt das kleinere private Glück neben die großen, nicht eingelösten Versprechen. Der Film entstand 2003 als Studienarbeit von Chris Wright & Stefan Kolbe und wird nach 23 Jahren erstmals für das Festival in Dauerschleife im Kraftwerk Zschornewitz gezeigt.
Buch und Realisierung: Stefan Kolbe & Chris Wright
Bild: Stefan Kolbe
Montage und O-Ton: Chris Wright
Tongestaltung und Mischton: Rainer Schwarte
Filmmusik: Mine, Johann Sebastian Bach (h-Moll Messe)
Eine Produktion von Stefan Kolbe in Koproduktion mit der HFF Konrad Wolf, Potsdam-Babelsberg, 2003.
Gefördert durch die kulturelle Filmförderung Sachsen-Anhalt.