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MAPPING BITTERFELD

Besichtigung, Lucila Guichon und der MDR © Olaf Nachtwey
Künstlerin Lucila Guichon besichtigt die Gegend um den Bitterfelder Markt für ihr Kartenprojekt MAPPING BITTERFELD. © Olaf Nachtwey
Die Vorstellung des Projektes Mapping Bitterfeld am 3.7.2022 © Falk Wenzel
Lucila Guichon kartografierte Bitterfeld und sprach bei der Präsentation darüber © Falk Wenzel
Ludwig Haugk und Lucila Guichon, 3.7.2022 © Falk Wenzel
© Falk Wenzel

Lucila Guichon hält sich einen Tag lang am Markt auf und entwickelt mit ihren Gesprächspartnern eine vielschichtige Karte von Bitterfeld.

Der Markt in Bitterfeld ist ein uralter Kreuzungspunkt auf den verschlungenen Wegen, die die Stadt in ihrer Geschichte genommen hat. Bis heute gibt es hier den Wochenmarkt. Auf die Frage nach der ganz persönlichen Karte durch die Stadt gibt es genauso viele Antworten wie es Menschen gibt, die in Bitterfeld leben. Denn auch wenn alle in den gleichen Straßen unterwegs sind, sieht der Autofahrer Bitterfeld anders als die Rollstuhlfahrerin, der Schüler sieht anderes als die Verkäuferin. Lucila Guichon beschäftigt sich seit langem mit dem Entwickeln von Kartografien, die Orte aus unterschiedlichen Perspektiven sichtbar machen. Für das Festival OSTEN wird sie sich einen Tag lang am Bitterfelder Markt aufhalten und mit Leuten sprechen, die hier wohnen oder zu Besuch sind, mit jenen, die noch das Bitterfeld zwischen CKB und Tagebau kennen und jenen, die die Goitzsche nur als See kennengelernt haben. Gemeinsam mit ihren Gesprächspartnern wird sie eine vielschichtige Karte entwickeln, die vom Leben in Bitterfeld berichtet. Im Atelier für gegenseitiges Interesse werden alle, die mitmachen, anhand der Karten ihre Sicht auf die Stadt erklären.

1.—17.
Juli
2022