Der Riss
Ein ostdeutscher Performer und eine westdeutsche Performerin begegnen sich auf der Bühne. Was bedeutet es, als Kind in einem bestimmten politischen System aufzuwachsen? Welche Erzählungen, Denkweisen, aber auch Sehnsüchte, Brüche und Missverständnisse tragen wir weiter?
pulk fiktion entblättert Stück für Stück die deutsch-deutsche Vergangenheit und verhandelt Entwürfe für eine gemeinsame politische Zukunft. Die Performance blickt nicht romantisch verklärend oder historisch kritisierend, sondern als „Social Fiction“ zurück: Was wäre, wenn die Vergangenheit eine Möglichkeit wäre, zu der wir uns heute neu verhalten könnten? Mal als utopisch, mal dystopisch? In zugespitzten Szenarien bewegt sich das junge Publikum zwischen ideologischen Welten und stellt sich die Frage: In welchem System will ich leben?
Regie: Hannah Biedermann
Performance: Norman Grotegut, Franziska Schmitz
Musik: Conni Trieder
Ausstattung: Ria Papadopoulou
Dramaturgie: Lisa Zehetner
Künstlerische Audiodeskription: Sabine Kuxdorf
Vermittlung: Bianca Mendonça, Sarah Modess
Technik: Mirko Krejci
Produktionsleitung: Lise Wolle
Mitarbeit Produktion: Paula Veenema
Finanzmanagement: transmission
Koproduktion: FWT Köln, FFT Düsseldorf
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.