Festival
in Bitterfeld-
Wolfen

Der Riss

Foto: Nathan Dreessen

Eine Auseinandersetzung von pulk fiktion mit der deutsch-deutschen Teilung und den Auswirkungen auf das Aufwachsen in unterschiedlichen Systemen

Ein ostdeutscher Performer und eine westdeutsche Performerin begegnen sich auf der Bühne. Was bedeutet es, als Kind in einem bestimmten politischen System aufzuwachsen? Welche Erzählungen, Denkweisen, aber auch Sehnsüchte, Brüche und Missverständnisse tragen wir weiter?

pulk fiktion entblättert Stück für Stück die deutsch-deutsche Vergangenheit und verhandelt Entwürfe für eine gemeinsame politische Zukunft. Die Performance blickt nicht romantisch verklärend oder historisch kritisierend, sondern als „Social Fiction“ zurück: Was wäre, wenn die Vergangenheit eine Möglichkeit wäre, zu der wir uns heute neu verhalten könnten? Mal als utopisch, mal dystopisch? In zugespitzten Szenarien bewegt sich das junge Publikum zwischen ideologischen Welten und stellt sich die Frage: In welchem System will ich leben?

 

Regie: Hannah Biedermann

Performance: Norman Grotegut, Franziska Schmitz

Musik: Conni Trieder

Ausstattung: Ria Papadopoulou

Dramaturgie: Lisa Zehetner

Künstlerische Audiodeskription: Sabine Kuxdorf

Vermittlung: Bianca Mendonça, Sarah Modess

Technik: Mirko Krejci

Produktionsleitung: Lise Wolle

Mitarbeit Produktion: Paula Veenema

Finanzmanagement: transmission

Koproduktion: FWT Köln, FFT Düsseldorf

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

12.—27.9.
2026