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BLUMEN ERINNERN – REQUIEM AUF EIN BRAUNKOHLEREVIER

Friederike Ottilie Böhm
Kunstblumen, Dekorelemente der früheren Feste als Bitterfeld noch Industriestandort war. © Falk Wenzel
Kunstblumen, Dekorelemente der früheren Feste als Bitterfeld noch Industriestandort war. © Falk Wenzel
© Friederike Butter
Ausstellung © Friederike Butter
© Friederike Butter
Besucherinnen des Parcours am zweiten Festivaltag © Friederike Butter
Bild einer Blume im Kulturpalast, 2020. © Friederike Ottilie Böhm
Blume im Kulturpalast, 2020. © Friederike Ottilie Böhm

Die Geschichte des Chemieparks Bitterfeld, in dessen Mitte sich der Kulturpalast befindet, ist eng mit den Braunkohlevorkommen in der Region verbunden. Und die ehemaligen Bergarbeiter waren mit dem Palast verbunden. Mehr als 60 Jahre nach dessen Eröffnung ist nicht nur der Ausstieg aus der Braunkohle besiegelt, auch die Arbeiter:innen sind aus dem Palast verschwunden. Übrig geblieben sind die Kunstblumen, Dekorelemente der früheren Feste, die auf eine Neubelebung warten; und auf dem Gelände die Ruderalpflanzen, die in den Bergbaufolgelandschaften blühen und auf die ehemalige Nutzung der Böden verweisen. Aus einer altarähnlichen Installation unter Verwendung der Kunstblumen aus dem Kulturpalast erklingt eine Soundcollage zum „Revier“.

Die Installation entsteht im Rahmen des Langzeitprojekts ORTSBEGEGNUNG der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

1.—17.
Juli
2022