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AUSFLUG: AUSGANGSPUNKT>BTF

Vinzenz Damm & Philippa Jochim
© Max Méndez
© Max Méndez
© Max Méndez
© Nike Bätzner
Die Perspetive der Pilze © privat
Verflechtungen © privat

Vinzenz Damm und Philippa Jochim widmen sich in einer Lecture-Performance dem pilzlichen Leben in den Ruinen des einstmals real existierenden Sozialismus auf einer Brache im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen. Ausgehend von einer Recherche zu Pilzen als Sinnbild für mehr-als-menschliche Verflechtungen sowie von Versuchsanordnungen, um diese Beziehungen visuell und akustisch greifbar zu machen, entsteht ein exploratives Interview mit und in der inzwischen überwucherten Industriefläche. Die Künstler:innen laden ein, auf der Brache zusammenzukommen, zuzuhören und sich zu fragen: Lässt sich die mehr-als-menschliche Verflochtenheit, die das Bitterfelder Landschaftsbild formte, aus Perspektive der Pilze nachzeichnen? Welche Bedeutung ließe sich aus der veränderten Sichtweise für unser Zusammenleben mit nicht-menschlichen Lebewesen ableiten? Könnte dies der Ausgangspunkt einer ökologischen Utopie sein, die ein neues Bild der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt entwirft? Sind Pilze sozialistisch?

Diese Arbeit entsteht im Rahmen des Langzeitprojekts ORTSBEGEGNUNG der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

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1.—17.
Juli
2022